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In 3 Schritten zu besseren Cosplay Fotos - Posing für Anfänger

Du willst endlich schöne Fotos von dir in deinem Cosplay? Du bist hochmotiviert, aber hast keine Ahnung was du vor der Kamera machen sollst? Kein Problem! In diesem Blogeintrag helfe ich dir in drei Schritten zu besseren Cosplay Fotos. Bereit?


  • Harley DVa Quinn
  • Poison Ivy The New 52 DC Comics
  • Prison Harley Quinn Suicide Squad

Hast du dir die drei Bilder im Slider angesehen? Nicht? Dann schau sie dir noch einmal in Ruhe an und überlege was die drei Bilder denn gemeinsam haben. Ich warte auch kurz.... Ok, fertig? Gut!


Die Essenz von guten Cosplay Fotos (bzw. generell von Fotos, die Menschen abbilden) ist Körperspannung. 'Was? So einfach?' denkst du dir jetzt. Ja so einfach ist es mehr aus deinem Posing herauszuholen. Du siehst, die drei oben gezeigten Fotos verbindet also alle eine gute Körperspannung. Um eine gute Körperspannung zu entwickeln, ist es wichtig dich mit deinem Körper auseinander zu setzen und ein Gefühl für ihn zu bekommen. Am besten stellst du dich jetzt einfach mal hin. Nimm einen in etwa schulterbreiten Stand ein und drücke deine Schultern nach hinten. Merkst du schon, dass du größer wirst und dein gesamter Körper sich aufrichtet? Gut, nun versuche noch zusätzlich deine Bauchmuskeln anzuspannen.

Körperspannung ist das A und O!

Achte darauf, dass du deinen Körper nicht zu sehr anspannst und versehentlich die Knie durch drückst. So verlierst du nur deinen festen Stand, du bekommst O-Beine und deine Knie sehen aus wie Pfannkuchen. Der Trick ist den Körper soweit anzuspannen, dass du größer wirkst ohne zu verkrampfen.



Toga Himiko BNHA My Hero Academia

Nun kennst du den Grundstein für jedes gute Posing. Aber natürlich möchtest du mehr als nur angespannt vor der Kamera zu stehen. Du möchtest auch charaktergetreu Posen, aber weißt du, welche Pose zu deinem Charakter passt? Ein weiterer Schritt zu besseren Cosplay Fotos, ist es Recherche zu betreiben. Recherchiere wie dein Charakter dargestellt wird. Meistens nutze ich hierfür Pinterest und lege mir sogenannte Moodboards an, die mir dann helfen ein gutes Stimmungsbild zu bekommen. Ich pinne FanArts, Screenshots, andere Cosplayer, also so ziemlich alles was mir hilft herauszufinden was für meinen Charakter "typisch" ist. Ich nutze diese Bilder als Vorlagen und Inspiration. Beim nächsten Shooting weiß ich dann zum Beispiel, dass Toga Himiko sich häufig mit den Händen ins Gesicht fasst und dabei verrückt grinst. Und genau das versuche ich dann bei einem Fotoshooting nachzustellen. Je mehr verschiedene Vorlagen du hast, desto mehr Variation kannst du bieten. Mach dich bitte aber nicht verrückt, denn deine Pose muss definitiv nicht 1 zu 1 so aussehen wie auf der Vorlage. Das ist manchmal einfach auch gar nicht möglich.


Nun kommen wir zum letzten Schritt, den ich dir in diesem Blogeintrag mit auf den Weg gebe. Vielleicht wirst du jetzt die Augen verdrehen, aber wir alle wissen, dass es genau darauf ankommt: Üben üben üben! So hat der blöde Spruch "Übung macht den Meister" einfach absolute Berechtigung. Je öfter du die Chance hast vor der Kamera zu stehen, desto häufiger übst du mit der richtigen Körperspannung bestimmte Posen zu machen. Es wird dir mit jedem Mal leichter fallen.


Um also bessere Cosplay Fotos zu kreieren, brauchst du also 1) Körperspannung, 2) Inspiration bzw. Vorlagen und du musst 3) viel üben. Aber keine Angst, du brauchst jetzt nicht zwingend einen Fotografen, um das umzusetzen, was du soeben gelesen hast. Denn wir wissen, es ist nicht einfach an gute Fotografen zu kommen. Bitte doch einen Freund oder eine Freundin darum ein paar Fotos von dir zu machen. Dafür brauchst du auch keine Spiegelreflex-Kamera, sondern es reicht eine einfache Handy-Kamera. Natürlich kannst du auch vor dem Spiegel üben oder mit einem Selbstauslöser. Wie du anfängst ist völlig egal. Die Hauptsache ist, dass du es tust, denn nur so kannst du überhaupt besser werden!


Und jetzt leg los!


Ranma 1/2 Akane Tendo Ranma Saotome